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Die Wahl des Saunaofens und das Saunieren: Handbuch des umweltfreundlichen Saunierens

Im Handbuch des umweltfreundlichen Saunierens stellen wir grundlegende Dinge vor, wie der Saunabauer, -renovierer und -nutzer seinen Teil zum Verkleinern des ökologischen Fußabdrucks beitragen kann. Kleine Taten bedeuten viel!

Harvias Produkte werden umweltfreundlich geplant und hergestellt. Für die Natur und auch für den Menschen ist eine nachhaltige Wahl eine gute Wahl.

Wahl des Saunaofens

  • Eine wesentliche Wahl ist die eines Saunaofens mit der richtigen Leistung. Sowohl ein zu kleiner als auch ein zu großer Saunaofen erhöht den Stromverbrauch oder den Bedarf an Brennholz.
    • Wenn die Wände oder die Decke der Sauna aus unisoliertem Stein, Glas oder einer vergleichbaren Fläche besteht, wächst der Leistungsbedarf des Saunaofens.
    • Für jeden unisolierten Quadratmeter wird zum Volumen der Sauna 1,2 m³ hinzugefügt.
    • Wenn die Innenwände der Sauna aus unisolierten Blockbohlen bestehen, muss das Volumen mit 1,5 multipliziert werden.
    • Berücksichtigen Sie auch Ihre Saunagewohnheiten, z. B. wenn Sie oft saunieren, wählen Sie einen allzeit bereiten, die Wärme speichernden Elektrosaunaofen. Harvia Forte ist ein oft verwendeter sparsamer Saunaofen. Dank seiner effizienten Wärmeisolation bewahrt er mit wenig elektrischer Energie seine Fähigkeit Dampf zu erzeugen. Zwischen den Saunagängen dient der Saunaofen als Heizkörper der Sauna. Die Eigenschaften des Saunaofens kommen in gut wärmeisolierten Saunas ohne massive Materialien (z. B. Beton, Holzbalken oder Glasbausteine) am besten zur Geltung.
    • Mithilfe von Saunaöfen mit Wasserbehältern, zum Beispiel den holzbeheizten 20 LS Pro und 20 RS Pro, sparen Sie die Kosten für die Wassererwärmung. Das Wasser wird im 30-Liter-Behälter gleichzeitig mit dem Saunaofen auf Aufgusstemperatur erwärmt.

Solide Compact Harvia 20 Pro

Saunaofensteine

In allen elektrischen und holzbeheizten Saunaöfen von Harvia sollten massive Bruchsteine verwendet werden. Sie speichern viel Wärme und das Aufgusswasser kann gut an ihrer großen Bruchfläche verdampfen.

Die kantigen Bruchsteine ermöglichen auch das Aufstapeln der Steine so, dass zwischen den Steinen Luft bleibt. Massive Bruchsteine sind eine ökologische Wahl: zwischen dem Abbau der Steine und ihrem letztendlichen Schichten auf den Saunaofen gibt es nicht so viele umweltschädliche Arbeitsschritte wie bei Steinen, die behandelt (z. B. runde Steine) oder industriell gefertigt (z. B. Keramiksteine) wurden.

Harvia-Saunaofensteine sind in zwei Größen erhältlich. Die 5–10 cm großen Steine eignen sich für das Elektrosaunaofen-Wandmodelle mit geringerer Leistung. Die größeren Saunaofensteine, deren Größe 10–15 cm ist, eignen sich für holzbeheizte Saunaöfen und für größere Elektrosaunaöfen sowie für wärmespeichernde Elektrosaunaöfen (z. B. den Harvia Forte Ofen). Qualitativ hochwertige, gut erhaltene Saunaofensteine spenden ordentliche, weiche Aufgüsse. Gute Saunaofensteine haben eine positive Auswirkung auf die Lebensdauer der Heizelemente von Elektrosaunaöfen.

Verwendung des Saunaofens

Wenn Sie den Saunaofen richtig bedienen, verlängern Sie seine Betriebsdauer. Tauschen Sie die Saunaofensteine oft genug aus – mindestens alle zwei Jahre, bei ausgiebiger Benutzung öfter – und schichten Sie die Steine richtig. Zwischen dem Austauschen der Steine sollte man sie neu aufschichten, weil sie mit der Zeit absinken. Gleichzeitig werden die sich am Boden des Saunaofens angesammelten Steinsplitter entfernt.

Elektrosaunaofen

Erwärmen Sie den Saunaofen nur so lange wie nötig, nicht zu lange.
• Schalten Sie den Saunaofen nach dem Saunabad ab. Es ist jedoch praktisch, die Nachwärme des Saunaofens dafür zu nutzen, die Holzoberflächen der Sauna zu trocknen.
• Erhitzen Sie die Sauna nicht zu stark.
• Wenn Sie den Elektrosaunaofen austauschen, bringen Sie den alten Saunaofen zum Recyceln.

Holzbeheizter Saunaofen

  • Zünden Sie das Brennholz von oben an. Weitere Informationen über das sauberere Verbrennen von Holz.
  • In Bezug auf die Emissionen ist die kritischste Phase das Anzünden und das Anfangsstadium des Brandes. Es ist bewiesen, dass es am besten ist von oben anzuzünden. Die durch den Einfluss der Hitze des Zündstoffs vergasenden Holzelemente entzünden sich dabei und fast alles, was vergast, verbrennt auch. Wenn Sie das Feuer unter dem Brennholz anfachen, erhitzt sich das gesamte Holz in der Feuerstelle gleichzeitig und verwandelt sich in Gas. In diesem Fall reicht die Luft nicht für eine kontrollierte Verbrennung aus, und einiges von dem Gas entweicht durch den Schornstein, ohne zu verbrennen. Dadurch steigen die Emissionen und es wird mehr Holz verbraucht. Auch eine zu langsame Verbrennung ist keine gute Alternative, weil dann die Temperatur nicht hoch genug ansteigt und die Verbrennung nicht perfekt ist.
  • Schichten Sie zunächst kleine Holzscheite horizontal so auf, dass die Luft zwischen ihnen zirkulieren kann. Verwenden Sie für die zweite Ladung Holz größere Scheite. Stellen Sie sicher, dass die Feuerstelle nicht komplett mit Brennholz ausgefüllt ist, sondern dass etwa ein Drittel der Höhe frei bleibt. Legen Sie den Zündstoff (Anzünder, eine Handvoll Holzspäne, Birkenrinde oder Zeitung) auf die Scheite und zünden Sie ihn an.
  • Legen Sie nach der zweiten Ladung Holz erst dann Holz auf die Glut nach, wenn in der Feuerstelle keine Flammen mehr zu sehen sind.
  • Gutes Brennholz ist trocken, älter als ein Jahr, frei von Farbe und unbehandelt. Zum Erhitzen des Saunaofens darf man kein Brennmaterial mit einem hohen Brennwert wie Spanplatten, Plastik, Kohle, Briketts, Pellets o. Ä. verwenden.

Das Saunabad

  • Sie sparen Energie, wenn mehrere Personen die Sauna zur gleichen Zeit nutzen, da man den Saunaofen dann nicht viele Stunden lang anlassen muss.
  • Erhitzen Sie die Sauna nicht zu stark, 60–80 ºC sind genug.
  • Wenn es in der Sauna ein Fenster gibt, halten Sie es während des Saunaganges geschlossen, weil ein offenes Fenster einen großen Wärmeverlust und dadurch auch überhöhten Energieverbrauch bedeutet.
  • Sorgen Sie dafür, dass die Sauna nach dem Saunagang trocknen kann, damit die Holzoberflächen der Sauna noch lange in gutem Zustand bleiben. Je nach Größe der Sauna ist es normalerweise nicht nötig, den Saunaofen für das Trocknen an zu lassen – die Nachwärme reicht dafür aus.

Duschen

Auch das Duschen erfordert Heizenergie und natürlich Wasser: Benutzen Sie warmes Wasser im Badezimmer sparsam und stellen Sie das Wasser ab, während Sie sich waschen. Die Dauerbrenner der Sommerhaus-Saunagänger, die mit einem Wasserbehälter an der Seite ausgestatteten Harvia 20 LS Pro und Harvia 20 RS Pro, sind benutzerfreundliche Saunaöfen, die Kosten für die Wassererwärmung sparen. Das Wasser wird im 30-Liter-Behälter gleichzeitig mit dem Saunaofen auf Aufgusstemperatur erwärmt.